|
|
|
 |
 |
 |
 |
DAS UMLAND |
 |
.. im angrenzenden Norden
|
Der Einfelder See Das Gewässer ist ein uraltes Werk der Eiszeit. Gelegentlich sind Seeadler am Einfelder See zu beobachten
Wer sich in der ostholsteinischen Hügellandschaft umsieht, kann kaum glauben, dass sie ein uraltes Werk der Eiszeit ist. Bei ihren Vorstößen schoben Gletscher Sand und Steine vor sich her. Daraus entstanden die so genannten Endmoränen. Sie reichen bis an das Gebiet des Einfelder Sees im Norden von Neumünster heran.
Seinen Reiz verdankt der See den Kontrasten zwischen verschiedenen Naturräumen: Im Nordosten die abwechslungsreiche Landschaft des Östlichen Hügellandes, südlich die flache Ebene der Holsteinischen Vorgeest.
Das Bondenholz, ein Wald im Westen, und das Dosenmoor im Osten – das größte und besterhaltene Hochmoor Schleswig-Holsteins – tun das ihre, um einen vielseitigen Aufenthalt zu garantieren. Um den See herum führt ein etwa acht Kilometer langer Rundwanderweg. Auf der Strecke liegt sowohl das idyllische Dorf Mühbrook an der Nordspitze als auch der Neumünsteraner Stadtteil Einfeld an der Südspitze des Sees. Es geht vorbei an den Resten einer uralten Burganlage, an einer Mühle, an Steinskulpturen und einem Gebäude im Bauhaus-Stil. Als Stadtteil sehen die Einfelder sich allerdings nicht, da Einfeld vor einigen Jahrzehnten zum Kreis Rendsburg-Eckerförde gehörte, dann aber eingemeindet wurde.
Es geht vorbei an den Resten einer uralten Burganlage, an einer Mühle, an Steinskulpturen und einem Gebäude im Bauhaus-Stil. Tier- und Pflanzenfreunde können eine einmalige Vegetation erleben und mit ein wenig Glück seltene Vögel beobachten. Natürlich bietet der Weg neben geschichtlichen Zeugnissen, Kunstprojekten und reizvollen Naturerlebnissen auch gute Möglichkeiten zur Rast. Nördlich von Mühlbrook befindeet sich der Bordesholmer See. Zu dem Örtchen Bordesholm, erhalten Sie hier [56 KB]
ein PDF, welches die Umgebung mit den Sehenswürdigkeiten beschreibt, die man auf einer Radtour miterleben kann.
|
|
|
Ochsenweg
|
Schleswig-Holstein hat schon immer eine „Brückenfunktion“ zwischen Dänemark und dem „Festland“ gebildet und so ist es nicht verwunderlich, dass es schon seit Urzeiten einen Handelsweg gibt, auf dem in erster Linie Ochsen von Dänemark nach Hamburg geführt wurden. Daher ist diese alte Route heute auch als „Ochsenweg“ bekannt. Sie verkam nach und nach, bis sie vor einigen Jahren wieder als Radwander-Route reaktiviert wurde. Langsam erwachen auch die alten Landgasthöfe wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und bieten dem Radler Speis und Trank und manchmal auch Unterkunft.
In Legan zwischen Rendsburg und Hohenwestedt wurde eine Schankstube mit „ehemals üblen Ruf“ wieder im Originalzustand hergerichtet. Die „Land-Lady“ ist nicht nur eine Boutique mit ausgefallener Landhausmode sondern auch noch ein sehr gemütliches Bauerncafé in dem schon so mancher Radwanderer sich von seinen Strapazen erholt hat.
Der „Ochsenweg“ folgt dem „Geest“- Rücken, dem Sand- und Hügelrücken Schleswig-Holsteins, der viel Heidecharakter aufweist. Doch auch durch Flussniederungen, Moore und eiszeitliche Seen- und Hügellandschaften führt dieser reizvolle Wander- und Fahrradweg.
Eine sehr gute Radwanderkarte im Maßstab 1:75.000 mit ausführlichen Informationen ist im Bielefelder Radkarten Verlag erschienen.
|
|
|
|
|
|
Verfügbarkeit | Sport und Freizeit
|
Druckbare Version
|
|